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Apache2 selbst kompilieren

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Apache ist einer der beliebtesten Webserver. Bei den meisten Linux Distributionen gibt es in den Repos bereits fertige Versionen, jedoch sind die leider meistens veraltet. Hier beschreibe ich, wie man sich eine aktuelle Apache-Version kompiliert. Ich habe den Vorgang auf Debian 5 durchgeführt. Bei anderen Distributionen ist der Vorgang sehr ähnlich, kann jedoch auch abweichen.

Vorbereitungen

mkdir /apachetemp	
cd /apachetemp	

Aktualisieren und Pakete installieren

Um Konflikte beim Compiliervorgang zu verhindern, sollte man sein System auf den aktuellsten Stand bringen. Zudem werden mit den Befehlen unten noch einige erforderliche Pakete mitinstalliert.

apt-get update && apt-get upgrade && apt-get dist-upgrade 	
apt-get install gcc make && apt-get clean

Apache2-Sourcecode Herunterladen

Laden Sie den Source-Code des Apache-Projekts direkt mit wget in den temporären Ordner. Bitte beachten Sie dass unter Umständen schon neuere Versionen von Apache verfügbar sind.

wget http://mirror.switch.ch/mirror/apache/dist//httpd/httpd-2.2.17.tar.gz

Entpacken

gunzip httpd-2.2.*.tar.gz	
tar xvf httpd-2.2.*.tar	
cd httpd-*

Konfigurieren

Starten Sie den Konfigurationsvorgang mit ./configure –prefix=/usr/apache Bei prefix können Sie bestimmen, in welches Verzeichnis Apache später installiert wird.

Kompilieren

Sofern beim konfigurieren keine Fehler aufgetreten sind, können Sie nun den compilierungsvorgang mit make starten.

Installieren

Die Installation führen Sie mit make install aus. Der Webserver wird in das oben angegebene Verzeichnis installiert.

Starten / Konfigurationsdateien

Die Konfigurationsdateien und Startscripte finden Sie unter:

/usr/apache/conf/httpd.conf
/usr/apache/bin/apachectl start

Temporäres Vertzeichnis löschen

rm -r /apachetemp

Abschluss

Der selber kompilierte Apache hat zwar kein PHP etc. dabei, man kann jedoch vorher an den Sourcecode-Dateien Änderungen vornehmen und sich so den eigenen, topaktuellen Apache-Webserver bilden. Selbstverständlich kann man PHP auch noch manuell in die Konfigurationsdateien von Apache einbinden, dass dynamische Websites erstellt werden können. Die selbstkompilierte Version ist meistens um einiges aktueller, als diese, welche man von den ubuntu/Debian Repos installieren kann.

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